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Industrielle LED Beleuchtung

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LED-Industriebeleuchtung kaufen: Beleuchtung für Industriehallen und Lagerhallen, die in allen Arbeitsbereichen dauerhaft Strom spart

Eine Umrüstung wird selten aus Begeisterung für Technik beschlossen. Sie wird beschlossen, weil die alte Anlage zu viel zieht, weil jede zweite Woche jemand mit der Hebebühne unter die Decke muss, oder weil bei der letzten Begehung die Werte an zwei Stellen nicht mehr gestimmt haben.

Für alle drei Gründe rechnet sich derselbe Wechsel. Eine moderne LED Beleuchtung wandelt deutlich mehr von dem, was sie zieht, in nutzbares Licht um: Die Baureihen in diesem Programm kommen je nach Serie auf 130 bis 180 lm/W. Sie hält im Dauerbetrieb länger durch, sie schaltet ohne Anlaufzeit, und sie lässt sich regeln, statt nur ein- und auszuschalten.

Was Sie hier bekommen, ist kein Katalogauszug, sondern die Entscheidungsgrundlage für den Wechsel: woran man die Effizienz im Datenblatt tatsächlich abliest, was die Umstellung an Wartung spart, welche Werte am Arbeitsplatz gefordert sind und wie sich das Ganze in Etappen umsetzen lässt, ohne die Fertigung anzuhalten.

Bestellt wird über den Profi-Tarif: Er bringt Staffelpreise und Großhandelspreise auf das gesamte Programm und wird über das Registrierungsformular mit den Unterlagen Ihres Unternehmens an comercial@factorled.com freigeschaltet. Wer vorher wissen will, wie viele Punkte in welchem Raster hängen müssen, lässt seine Fläche mit DIALux durchrechnen. Fragen dazu nimmt unser Team unter (+49) 040 46971586 entgegen.

Mehr Lux auf der Fläche mit weniger Strom: die Lichtausbeute der LEDs, an der Ihre Energieeffizienz hängt

Die Wattzahl auf dem Karton beschreibt den Verbrauch, nicht das Ergebnis. Was zählt, ist das Verhältnis: wie viel Lumen pro eingesetztem Watt entstehen und wie viel davon unten auf der Arbeitsebene ankommt.

Genau an dieser Stelle trennt sich eine LED-Anlage von einer herkömmlichen. Eine Entladungslampe verliert einen großen Teil ihrer Energie als Wärme im Brenner, verteilt das Licht über einen Reflektor, der mit den Jahren stumpf wird, und braucht nach jedem Schaltvorgang mehrere Minuten, bis sie ihren Wert erreicht. Eine Leuchtstoffröhre verliert weniger, streut aber nach oben und in die Konstruktion, wo niemand arbeitet. Beide Bauarten liefern deshalb bei vergleichbarer Anschlussleistung weniger nutzbare Helligkeit auf der Fläche als ein Gerät mit gerichteter Optik.

Die Lichtausbeute in lm/W ist die Zahl, an der sich zwei Datenblätter überhaupt gegenüberstellen lassen; sie steht bei jeder Referenz. Wer stattdessen Wattzahlen nebeneinanderlegt, vergleicht Stromrechnungen, nicht Licht.

Für die Praxis heißt das: Ein 150-W-Gerät mit hoher Ausbeute und passender Optik kann dieselbe Fläche auf denselben Lux-Wert bringen wie eine deutlich größere Altanlage. Der Energieverbrauch sinkt dann nicht um ein paar Prozent, sondern um einen Faktor, und zwar dauerhaft, weil nichts nachjustiert werden muss.

Die Stromersparnis ist dabei nicht der einzige Posten. Was nicht in Licht umgesetzt wird, geht als Wärme in die Fertigung und muss im Sommer wieder herausgekühlt werden. Und regeln lässt sich eine Entladungslampe technisch ohnehin nicht.

Ein sauber ausgelegtes System arbeitet effizient, weil es mehr Licht dorthin bringt, wo gearbeitet wird, und weniger dorthin, wo ohnehin nur Dachkonstruktion ist. Eine energieeffiziente Industriebeleuchtung entsteht damit zur Hälfte im Datenblatt und zur Hälfte in der Anordnung.

Für eine erste Gegenrechnung reichen uns drei Zahlen: die Anschlussleistung der Altanlage, die Zahl der vorhandenen Punkte und die Fläche darunter. Damit nennen wir Ihnen die Wattstufe, die dieselbe Aufgabe übernimmt, und Sie sehen den Unterschied im Verbrauch, bevor eine einzige Zeile auf den Auftrag geht.

Kein geplanter Lampenwechsel über die Nutzungszeit: die Lebensdauer energieeffizienter LED-Beleuchtung im Dauerbetrieb

Der zweite Grund für den Wechsel steht selten im Angebot, sondern im Instandhaltungsplan.

Für die Serien unserer LED Industriebeleuchtung gibt der Hersteller eine Lebensdauer von über 50.000 Stunden an. In einem Zweischichtbetrieb, der die Anlage rund viertausend Stunden im Jahr laufen lässt, ist das eine Größenordnung, in der über die Nutzungszeit kein einziger geplanter Lampenwechsel mehr ansteht. Eine Entladungslampe oder eine Röhre wird in derselben Zeit mehrfach getauscht, und jeder Tausch bedeutet Hubsteiger, freigeräumte Fläche und eine Freigabe.

Das ist der Punkt, an dem sich die Wartungskosten verschieben. Was bei einer geschlossenen LED-Anlage übrig bleibt, ist eine turnusmäßige Sichtprüfung der Aufhängung und gelegentliches Reinigen der Optik. Es gibt kein Startgerät, keinen Zünder und kein Leuchtmittel, das nach dem Tausch entsorgt werden muss. Wartung wird damit vom wiederkehrenden Posten zur Ausnahme.

Dazu kommt das Schaltverhalten. Eine LED steht mit dem Einschalten auf ihrem Wert und nimmt es nicht übel, wenn eine Zone im Lauf einer Schicht zwanzigmal an- und ausgeht. Erst dadurch wird Sensorik überhaupt sinnvoll; bei einer Entladungslampe wäre dieselbe Schaltung ein sicherer Weg, die Anlage vorzeitig zu ruinieren.

Eine lange Lebensdauer hängt allerdings nicht am Chip allein, sondern an drei Bauteilen: dem LED-Modul, dem Treiber und dem Gehäuse. Verbaut sind je nach Serie OSRAM DURIS E 2835 und SMD PRO 3030-2D, Lumileds SMD 2835 oder Bridgelux SMD3030; darunter sitzt als Treiber Philips Xitanium oder Sosen. Der Treiber entscheidet über Ausfallrate und Regelbarkeit, und das Aluminiumgehäuse hält die Platine kühl, weil es passiv arbeitet. Ein langlebig ausgelegtes Gerät ist eines, bei dem alle drei Zeilen stimmen, nicht nur die erste.

Rechnerisch verschiebt sich dadurch der Charakter der Ausgabe. Der Anschaffungspreis ist eine Investition, die sich über Verbrauch und ausbleibende Einsätze zurückholt, nicht ein Verbrauchsposten, der jedes Jahr wiederkommt. Und weil über die Jahre weniger Material getauscht wird, steht das Werk ganz nebenbei nachhaltig da, ohne dass dafür ein eigenes Programm nötig wäre.

Wer das im Instandhaltungsplan abbilden will, braucht aus dem Datenblatt der Serie genau zwei Angaben: die Stundenzahl und die Garantiefrist. Beide stehen bei der Referenz, und beide gehören in die interne Freigabe, bevor die Stückzahl bestimmt wird. Nennen Sie uns die Serie, dann bekommen Sie die beiden Zeilen schriftlich.

Weniger Ausschuss an der Prüfbank: Farbwiedergabe, Blendung und flackerfreies Licht heben die Lichtqualität in Arbeitsbereichen

Der dritte Grund zeigt sich spätestens bei einer Begehung. Licht wird nicht nur in Zahlen auf dem Boden gemessen, sondern auch in dem, was es mit dem Sehen macht.

Die Lichtqualität hängt an drei Werten. Der erste betrifft die Wiedergabe von Farben: Die Serien in diesem Programm liegen bei CRI > 80, und das ist die Schwelle, ab der Farben und Materialien sicher unterschieden werden. Wo an der Prüfbank Chargen abgeglichen oder Oberflächen beurteilt werden, ist eine gute Farbwiedergabe kein Komfortmerkmal, sondern der Unterschied zwischen einer erkannten und einer durchgelassenen Abweichung.

Der zweite Wert ist die Blendung. Ein Gerät mit hoher Punktleuchtdichte an einer Decke, unter der jemand nach oben schaut oder am Bildschirm arbeitet, erzeugt Beschwerden, noch bevor über Messwerte diskutiert wird. Für einen Teil der Referenzen weist das Datenblatt UGR17 aus. Wo dieser Wert steht, ist die Blendwirkung konstruktiv begrenzt, und niemand muss sie später mit zusätzlichen Punkten oder engeren Abständen ausgleichen.

Der dritte ist das Flimmern. Es hängt am Treiber, nicht am Chip, und wird überall dort zum Thema, wo rotierende Maschinen laufen: Ein stroboskopischer Effekt lässt eine Welle stillstehen, die sich in Wirklichkeit dreht.

Zusammen entscheiden diese drei über Konzentration und Sicherheit an der Maschine, und damit über die Produktivität einer Schicht, die sich schlechter beziffern lässt als eine Stromrechnung, aber schneller auffällt.

Bleibt die Lichtfarbe. Arbeitsbereiche mit allgemeiner Tätigkeit fahren mit 4000 K neutralweiß am besten: sachlich genug für die Farberkennung, ruhig genug für acht Stunden. Bei 5000 K und 6000 K wird das Licht kühler; das gehört an Kontrollplätze, in die Sortierung und an den Messtisch. Warmweiße 3000 K passen in Empfang, Kantine und Verkauf, nicht an die Linie. Ein Teil der Serien läuft als 3CCT: Die Farbtemperatur, 3000 K, 4000 K oder 6500 K, wird erst bei der Inbetriebnahme am Gerät eingestellt, sodass eine einzige Position in zwei Zonen passt. Farbige Technik mit RGB hat in diesem Umfeld nichts verloren; sie gehört in andere Bereiche des Programms.

Auf den Auftrag gehört deshalb neben der Wattstufe der Kelvinwert je Zone, für jede Fläche getrennt notiert. Schreiben Sie uns, was in welchem Abschnitt gemacht wird, dann steht die Zuordnung fest, bevor die Serie ausgewählt ist.

Der Abstrahlwinkel wird mit der Montagehöhe bestellt und später nicht korrigiert: maximale Gleichmäßigkeit statt dunkler Gänge

Eine hohe Ausbeute nützt wenig, wenn das Licht an der falschen Stelle landet. Zwischen dem Wert im Datenblatt und dem Wert auf der Arbeitsebene liegt die Lichtverteilung.

Der Abstrahlwinkel hängt an der Höhe, in der ein Gerät sitzt, nicht an der Wattstufe. Über offener Fläche und unter einer eher niedrigen Decke arbeitet die 120°-Optik am besten, weil sie breit streut. Bei mittlerer Höhe bündelt 90°. Und wo zwischen zwei Regalreihen bis auf den Boden gearbeitet wird, trägt erst 60° durch, statt das Licht auf den Regaloberkanten liegen zu lassen; für die UFO-Serien gibt es diesen Winkel als aufsteckbaren Reflektor.

Schiefgehen kann das an zwei Stellen. Streut die Optik zu breit für die vorhandene Höhe, landet ein guter Teil des Lichts an Wänden und Dachbindern statt auf der Arbeitsebene. Bündelt sie zu eng für eine niedrige Decke, steht unten ein Fleckenmuster mit dunklen Zonen dazwischen. Rechnerisch erfüllen beide Varianten den geforderten Mittelwert; praktisch entsteht eine Fläche, auf der niemand gern arbeitet.

Gleichmäßig wird eine Fläche über den Punktabstand, nicht über die Wattstufe. Eine gleichmäßige Beleuchtung entsteht, wenn Punktabstand und Öffnungswinkel zur Aufhängehöhe passen, und häufig liefert dieselbe Gesamtleistung, auf mehr Punkte mit breiterer Optik verteilt, ein spürbar besseres Ergebnis als wenige starke Geräte.

Wer eine Fertigungsfläche neu beleuchten lässt, fängt deshalb nicht bei der Stückzahl an, sondern beim Raster. Die Ausleuchtung rechnen wir vorab: Sie nennen Fläche, lichte Höhe, Gangstruktur und die geforderten Lux-Werte je Tätigkeit, zurück gehen Raster, Stückzahl und die erreichten Werte je Zone aus der Simulation mit DIALux. Ein Planungsbüro übernimmt das Ergebnis in seine Ausschreibung; ein Elektrobetrieb legt es dem eigenen Auftraggeber als Nachweis für die Stückzahl vor.

Frühschicht voll, nachts nur Grundlicht: dimmbare Industriebeleuchtung und LED-Hallenbeleuchtung im Schichtbetrieb

Der größte Hebel nach der Umrüstung liegt nicht mehr im Gerät, sondern in der Frage, wann es überhaupt auf voller Stufe läuft.

Ein großer Teil der Serien ist über 1-10V dimmbar ausgeführt. Frühschicht auf voller Stufe, Spätschicht abgesenkt, nachts nur Grundlicht über den Verkehrswegen. Automatisch wird daraus mit dem Radar-Bewegungssensor von Merrytek, der auf dem Zhaga-Sockel sitzt: Er fährt über 0-10V herunter, statt komplett wegzuschalten, in einer Gasse mit Staplerverkehr im Minutentakt macht genau das den Unterschied. Auch ohne Sensorik lässt sich regeln, per Fernbedienung oder über den Regler mit SWITCH.

Das wirkt an zwei Stellen zugleich. Eine abgesenkt gefahrene Anlage zieht weniger, und sie läuft kühler, was der Elektronik zugutekommt. Welche Zonen davon am meisten profitieren, lässt sich vorher benennen: Verkehrswege, die durchgehend Licht brauchen, ohne dass dort jemand arbeitet; Nebenflächen, die nur bei Anlieferung belegt sind; Regalgassen, die im Lauf einer Schicht vielleicht dreimal befahren werden. Über der Fertigungslinie bleibt dagegen alles auf voller Stufe, dort wird nicht gespart, dort wird gearbeitet.

Auf ein Jahr gerechnet senkt das die laufenden Kosten spürbar, ohne dass am Niveau über den Arbeitsplätzen gedreht wird. In einer Lagerhalle mit vielen selten betretenen Gängen ist es sogar der größte Einzelposten der Energiekosten.

Damit sich das später auch schalten lässt, gehört die Steuerleitung schon beim ersten Umbau in die Kabelwanne; nachgerüstet wird daraus eine zweite Baustelle. Legen Sie außerdem fest, welche Gruppen getrennt geregelt werden sollen, bevor die Stückzahl auf den Auftrag geht: Das entscheidet über die Zahl der Steuerkreise, nicht über die Zahl der Geräte.

Staub, Feuchte und Vibration ohne Ausfall: LED Industriebeleuchtung für raue Umgebungen, professionelle Industriebeleuchtung in anspruchsvollen Anwendungen

Ein Werk stellt an eine Anlage Anforderungen, die in einem Büro nie auftauchen: Staub aus Karton und Umreifung, Metallabrieb, Feuchtigkeit an der Waschstraße, Vibration unter dem Kranträger.

Was ein Gerät davon aushält, steht selten in einer einzigen Zahl. Es steht in der Summe aus Gehäuse, Dichtung und Elektronik, und darin, ob der Hersteller diese Werte überhaupt ausweist.

Der Schutzgrad ist deshalb die erste Zeile, die ein Instandhalter liest. IP65 oder höher heißt staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt, und für eine Fläche, die mit dem Schlauch gereinigt wird, ist das keine Option, sondern die Voraussetzung. Die Dichtheit gegen Staub und Wasser hat außerdem einen zweiten Effekt, der erst nach Jahren sichtbar wird: Ein dicht verschlossenes Gehäuse hält den Schmutz von der Optik fern; die Lichtleistung sackt über die Nutzungszeit daher weniger ab als bei einer offenen Bauform.

Mechanisch zählt das Gehäuse: Aluminium, passive Kühlung, keine Lüfter, keine Mechanik. Ein robustes Gerät ist hier eines ohne Verschleißstelle. Gegen Vibration und Stoß ist eine LED zudem grundsätzlich unempfindlicher als eine Lampe mit Glaskolben und Glühwendel, unter einer Kranbahn oder neben einer Presse ist das kein Detail.

Für nasse und staubige Umgebungen abseits der freien Fläche stehen Feuchtraumleuchten bereit: in Stufen von 20 bis 60 W, in Längen von 60, 120 und 150 cm, einzelne Referenzen mit Notlicht, andere mit Radarsensor. Über der offenen Fläche arbeiten die LED Hallenstrahler im UFO-Format mit Wattstufen von 80 bis 200 W, fast alle mit umschaltbaren Stufen, sodass eine Position mehrere Auslegungen abdeckt.

Wer die Anlage plant, sollte den Rest der Konditionen kennen. Der Hersteller gibt auf die Geräte 3 Jahre Garantie; einzelne Referenzen kommen auf bis zu sechs. Versendet wird direkt aus dem Bestand, nicht über eine Zwischenstation; die Transportkosten erscheinen im Warenkorb, und den voraussichtlichen Zeitpunkt sehen Sie beim Abschluss der Bestellung. Rückgaben laufen als RMA-Vorgang über den Kundenbereich, den Rückweg zahlen Sie selbst. Kommt ein Paket beschädigt an, haben Sie 24 Stunden Zeit, das zu melden und auf dem Lieferschein festhalten zu lassen.

Damit steht der Rahmen: LED-Leuchten mit dokumentiertem Chip und Treiber, LED-Hallenleuchten für die freie Fläche, LED-Industrieleuchten für Nebenräume und Technikbereiche, dazu die Auslegung vorab und ein Team, das nach der Übergabe erreichbar bleibt. Eine zuverlässige LED ist keine Frage des Etiketts, sondern der drei Bauteile; Zuverlässigkeit lässt sich im Datenblatt der Referenz nachlesen. Wenn Chip, Treiber und Gehäuse stimmen, hält die Anlage über Jahre. Setzen Sie diese drei Zeilen deshalb auf die Anfrage, dazu Fläche, Höhe und Nutzung je Zone; zurück kommt die Stückliste, die Sie anschließend im Konto abrufen.

Vor der Freigabe: die Punkte, die Betriebsleiter bei der Umrüstung klären

Lohnt sich der Wechsel zu LED bei laufendem Betrieb?

Ja, und in der Regel wird genau so umgestellt. Die Fläche wird in Zonen geteilt, und jede Zone kommt in einem Fenster dran, in dem dort ohnehin nicht gearbeitet wird, Wochenende, Wartungsschicht, Produktionspause. Bleiben Aufhängepunkte und Schaltgruppen erhalten, ist eine Zone in wenigen Stunden umgehängt. Sinnvoll ist, mit dem Bereich anzufangen, in dem das Licht am schlechtesten ist: Dort ist der Unterschied sofort sichtbar, und die Zahlen aus der ersten Zone sind die Grundlage für die Freigabe der übrigen. Gebraucht werden dafür nur eine Sperrzeit je Zone und die Freigabe Ihres Elektrofachbetriebs; vorhandene Kabelwege bleiben in den meisten Fällen unangetastet, was den größten Teil der Arbeitszeit spart. Nach der Freigabe läuft die umgestellte Zone im zuverlässigen Betrieb weiter, während die nächste vorbereitet wird.

Wie viel Lux brauchen wir nach DIN EN 12464-1?

Die Norm nennt keinen Wert pro Raum, sondern pro Tätigkeit: Kontrolle und Prüfung liegen deutlich höher als Lagern und Fahren, und an derselben Adresse können mehrere Werte nebeneinander gelten. Wichtiger als die Zahl selbst ist, gegen welchen Wert geplant wird, gefordert ist der Wert am Ende des Wartungsintervalls, nicht der einer fabrikneuen Anlage. Wir legen die Fläche deshalb mit Reserve aus und weisen die erreichten Werte je Zone in der Berechnung aus.

Was passiert mit den alten Leuchten und dem Elektroschrott?

Alte Geräte gehören in den Elektroschrott und nicht in den Restmüll; bei Röhren und Entladungslampen kommt hinzu, dass sie schadstoffhaltig sind und getrennt gesammelt werden müssen. Geregelt wird das üblicherweise über den ausführenden Elektrobetrieb oder den kommunalen Entsorger, der die Sammelbehälter stellt. Planen Sie den Abtransport mit ein: Bei einer Fläche mit mehreren Hundert Altgeräten ist die Entsorgung ein eigener Posten im Ablauf, nicht ein Nebeneffekt des Umbaus.

Was deckt die Garantie im Dreischichtbetrieb ab?

Drei Jahre stehen auf dem gesamten Programm, einzelne Referenzen kommen auf sechs; welche Frist Ihre Referenz hat, steht in deren Datenblatt. Im Dreischichtbetrieb lohnt daneben ein Blick auf die Wärme: Eine Anlage, die über Sensorik und Absenkung nicht dauernd auf voller Stufe fährt, bleibt kühler, und Wärme ist der Faktor, der die reale Nutzungsdauer am stärksten begrenzt. Und vor dem Auftrag lohnt die Frage, wie lange die Serie im Programm bleibt, damit aus einem späteren Einzelaustausch kein Reihentausch wird. Abgewickelt wird ein Fall als RMA-Vorgang über den Kundenbereich.

Bekommen wir eine Lichtplanung für unsere Halle?

Ja. Unser technischer Bereich rechnet Ihr Objekt mit DIALux durch. Gebraucht werden dafür ein bemaßter Grundriss, die lichte Höhe, was in welchem Bereich gemacht wird, die Gangstruktur und, wenn bekannt, wie hell Wände und Boden sind. Sie bekommen Raster, Stückzahl und die rechnerischen Werte je Zone zurück. Hängt schon etwas an der Decke, schicken Sie am besten ein Foto der jetzigen Verteilung mit. So steht vor dem Auftrag fest, wie viele Punkte Ihre neue Anlage wirklich braucht. Anfragen dazu gehen an deutschland@factorled.com oder telefonisch an (+49) 040 46971586.

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